|
BISHER sind elektronische Steuerungen für Riemenfallhämmer so aufgebaut, daß die Positionserfassung
über mehrere Endschalter erfolgt. Da aufgrund der mechanischen Gegebenheiten nur eine begrenzte
Anzahl von Schaltern montiert werden kann ergeben sich daraus für die Praxis Einschränkungen im
Hinblick auf anzufahrende Höhen und Umschaltpunkte für das Fallen und Steigen des Bären. Weiterhin
erweist es sich als problematisch, die Position der Endschalter nach einem Gesenkwechsel entsprechend
der erforderlichen Schlagfolge präzise neu einzustellen. In der Regel benötigt dieser Vorgang eine
gewisse Zeit, je nach Einsteller und neuem Schmiedprogramm kann sich dieser Vorgang sehr zeitaufwendig
gestalten. Hinzu kommt die mechanische Anfälligkeit der Endschalter, da diese zum einen ständig den
Schwingungen der Endschalterleiste an der Hammersäule unterworfen sind und zum anderen durch das Rammen
der Keile beschädigt werden können.
|